Luftbild der Gerhard Launer WFL-GmbH, Rottendorf,
www.wfl-gmbh.de (s. Impressum)
| Daten und Fakten | |
|---|---|
| Stadt | Bad Liebenzell |
| Landkreis | Calw |
| Regierungsbezirk | Karlsruhe |
| Land | Baden-Württemberg |
| Postleitzahl | 75378 |
| Telefon-Vorwahl | 07052 |
| Fläche | 299 ha |
| Höhenlage | 535 m |
| Prädikatisierung | Erholungsort |
| Einwohnerzahl (12/2010) | ca. 1.500 |
Bad Liebenzell.
In unserem Ort wohnen mittlerweile ca. 1.500 Menschen, Tendenz steigend. In den letzten drei Jahrzehnten wuchs unser Ort aufgrund seiner Lage und der guten Anbindung an den Ballungsraum Mittlerer Neckar sehr stark an. So liegt z. B. der nächste S-Bahn-Anschluss nur 5 Kilometer entfernt in Weil der Stadt und unsere Landeshauptstadt Stuttgart ist in nur ca. 35 Minuten erreichbar.
Zur Evangelischen Kirchengemeinde Möttlingen zählen ca. 700 Menschen unseres Ortes. Sie bilden eine lebendige Gemeinde, auf die wir sehr stolz sind.
Das Zentrum des Ortes und der Kirchengemeinde bildet die Blumhardt-Kirche mit ihrem Gemeindehaus, die ihren Namen nach dem berühmten Pfarrer Johann Christoph Blumhardt (dem Älteren) hat, der hier Mitte des 19. Jahrhunderts wirkte. Sie wurde 1955 zum 150 jährigen Geburtstag Blumhardts in Blumhardtkirche umbenannt.
Möttlingen wurde im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert als ein geist-
liches Zentrum gesehen und so gehen die Gründungen von der Rettungs-
arche 1909 und der Patmos Gemeinde nach 1945 ebenfalls indirekt auf das Wirken Blumhardts zurück. Heute erinnert ein kleines Museum, das Gottliebin Dittus Haus (betrieben von der Blumhardtgesellschaft e.V.) an das Wirken dieses großen Mannes.
Blumhardt-Kirche und Pfarrhaus im Zentrum von Möttlingen
Gottes Zuwendung zu uns Menschen wird aber nicht nur im Gottesdienst gefeiert, sondern in den Gruppen und Kreisen auch praktisch gelebt.
Es gibt z. B. eine Kinderkirche, Jungschargruppen, einen Kirchenchor, den Posaunenchor mit einer aktiven Nachwuchsarbeit, den Schülertreff, das Eltern-Kind-
Turnen, die Bibelstunde der Liebenzeller Mission, einen Frauentreff und eine aktive Seniorengruppe, die sich regelmäßig im Gemeindehaus treffen. Natürlich werden bei uns auch die Jugendlichen konfirmiert und zu Weihnachten wird immer ein großes Krippenspiel einstudiert.
Stadtplan eingestellt.

Wappen
Möttlingen wurde im 10. Jh. als Mettelingen erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort war zweigeteilt: ein Teil gehörte den Truchsessen von Waldeck, die ihn 1411 an Württemberg abtraten. Der andere Teil gehörte ab 1370 der Stadt Weil, die jedoch Ende des 15. Jh. die Oberherrschaft Württemberg akzeptieren musste. Verwaltungsmäßig gehörte Möttlingen stets zum Amt, ab 1758 Oberamt und ab 1938 Landkreis Calw. Die bis dahin selbständige Gemeinde wurde 1972 auf freiwilliger Basis nach Bad Liebenzell eingemeindet.
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Barth, Christian Gottlob (1799-1862)
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Blumhardt, Johann Christoph (1805-1880)
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Dittus, Gottliebin (1815-1872)
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Machtholf, Gottlieb Friedrich (1735-1800)
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Stanger, Friedrich (1855-1934)